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beim Historischen Verein Rhein-Main-Taunus!

Rad und Sparren 53 (2024):

Die Gebietsreform der 1970er Jahre

jetzt erhältlich!

In den 1970er Jahren wurde die kommunale Landschaft in Hessen durch zahlreiche Eingemeindungen und Zusammenschlüsse von Gemeinden und Landkreisen grundlegend neu geordnet. Das aktuelle Heft von "Rad und Sparren" steht ganz im Zeichen der oft emotional und kontrovers umstrittenen Gebietsreform, die vor 50 Jahren die bis heute gültigen Verwaltungsstrukturen geschaffen hat. Die Mehrzahl der Aufsätze gehen zurück auf die Vorträge, die 2022 beim "Geschichtstag für Taunus und Main" in Bad Homburg v. d. Höhe gehalten wurden.

Neben diesem Schwerpunktthema beleuchten zwei weitere Beiträge spannende historische Themen unserer Region.

  • Peter Maresch: Die Gründung des Hochtaunuskreises. Ein Ergebnis der Gebietsreform in Hessen
  • Frank Ausbüttel: Die Entwicklung der Schulen im Hochtaunuskreis (1972-2022). Zur Problematik des Verhältnisses zwischen Land und Schulträger
  • Noah Nätscher: Stadtplanung zwischen Vision und Realität. Eschborn und Niederhöchstadt in den 1970er Jahren - Auswirkungen der Gebietsreform auf kommunaler Ebene
  • Gregor Maier: Wem gehört der Feldberg? Wie heißt Friedrichsdorf? Namens- und Identitätsfragen in der Gebietsreform
  • Gerd S. Bethke: Die Eppsteiner, die Fleminge und das Erbe des Dechanten
  • Konrad Schneider: Aufzeichnungen eines Sodener Feldgerichtsschöffen aus den Jahren 1815 bis 1819. Die freiwillige Gerichtsbarkeit in der Region und eine frühe Quelle dazu

Rad und Sparren 53 (2024): Die Gebietsreform der 1970er Jahre, 64 S., zahlreiche Abb., ISSN 0342-2860. Erhältlich für 8,- EUR direkt hier oder im Buchhandel.

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Über uns

Die Region zwischen Rhein, Main und Taunus – mit dem 1928 gegründeten Main-Taunus-Kreis in ihrer Mitte – hat sich in den letzten Jahrzehnten in Siedlungsbild, Wirtschaftsverhältnissen und Bevölkerungsstruktur tiefgreifend angepasst und gewandelt. Durch die kommunale Gebietsreform entstanden größere Einheiten mit zusätzlichen Aufgabenbereichen. Früher selbständige Gemeinden wurden zu Stadtteilen, die jedoch ihr Eigenleben bewahren konnten. Dies alles ist Anlass, sich der reichhaltigen und vielgestaltigen Vergangenheit zu widmen.


Aus dieser Situation heraus wurde 1974 der Historische Verein Rhein-Main-Taunus gegründet. Er hat gemäß Satzung die Aufgabe, „die Geschichte der Landschaft am unteren Main, zwischen Taunus und Rhein, zu erforschen, darzustellen und an der Erhaltung ihrer kulturellen Güter mitzuwirken“. Das Erfolgskonzept war von Anfang an, fruchtbare Verbindungen zwischen Einzelforschern der verschiedenen Orte wie auch der unterschiedlichen Fach- und Sammelgebiete herzustellen, Interessierte mit den Methoden und Möglichkeiten der historischen Wissenschaften vertraut zu machen und die Öffentlichkeit über wissenschaftliche Ergebnisse zu informieren, sowie gegebenenfalls auch Rat anzubieten.


Der Historische Verein Rhein-Main-Taunus ist somit der Zusammenschluss von aktiv die Geschichte der Region erforschenden Mitgliedern, vom erfolgreichen Heimatforscher und ausgebildeten Wissenschaftler, Museums- oder Archivleiter bis zum Interessierten, der sich mit Hilfe der Erfahrenen erst in die Methodik einarbeitet. Mit anderen Forschern sowie regionalen Geschichtsvereinen, Archiven, Museen, Hochschulinstituten und Behörden besteht ein reger Austausch. Ein besonderes Anliegen ist die Unterstützung von Veröffentlichungen, auch durch Hilfestellungen beim wissenschaftlichen Erarbeiten und Niederschreiben oder durch Druckkostenzuschüsse unabhängig von der Vereinsmitgliedschaft. Das Engagement für das Erhalten kultureller Güter etwa bei Museums-, Archiv- und Denkmalschutzaktivitäten durch Mitwirkung oder Unterstützung und Beratung, ist ein weiterer Schwerpunkt des Vereins. Der Historische Verein Rhein-Main-Taunus wird vom Main-Taunus-Kreis und seinen Gemeinden ideell und finanziell unterstützt und leistet mit seiner Arbeit insgesamt einen Beitrag zur Gestaltung und Erhaltung einer vitalen und lebenswerten Region.

Info-Flyer zum Herunterladen
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